Depot-Vergleich: So findest du den passenden Broker

Ein Depot ist dein Konto für Wertpapiere – ohne geht kein ETF-Kauf. Gute Depots kosten heute nichts mehr. Worauf es wirklich ankommt, zeigt dieser Vergleich.

Stand: August 2026 · Konditionen ändern sich – prüfe sie vor der Eröffnung immer direkt beim Anbieter.

Das Wichtigste in Kürze

Worauf du beim Depot-Vergleich achtest

KriteriumDas ist gutWarum es zählt
Depotführung0 € ohne BedingungenLaufende Fixkosten fressen Rendite – vermeidbar.
ETF-SparpläneGebührenfrei, große AuswahlBei monatlicher Ausführung summieren sich selbst kleine Gebühren.
Einzelkauf-Gebühren0–5 € pro OrderRelevant, wenn du auch mal größere Einmalbeträge investierst.
HandelsplätzeMind. eine deutsche BörseFaire Kurse und Absicherung durch Börsenaufsicht.
App & WebBeides vorhanden, verständlichDu sollst dein Depot bedienen können, ohne zu raten.
SteuerDeutscher Anbieter mit automatischer AbführungSonst musst du Kapitalerträge selbst in der Steuererklärung angeben. Und: Freistellungsauftrag nicht vergessen.

Die drei Broker-Typen im Vergleich

TypBeispieleStärkenSchwächen
Neobroker Trade Republic, Scalable Capital Sehr günstig, Sparpläne ab 1 €, moderne App Weniger Handelsplätze, Service fast nur digital
Direktbank ING, comdirect, Consorsbank, DKB Alles aus einer Hand (Konto + Depot), etabliert, guter Support Einzelorders teurer, nicht jeder Sparplan gratis
Filialbank Sparkassen, Volksbanken Persönlicher Ansprechpartner vor Ort Deutlich höhere Gebühren, oft Depotführungsentgelt

Keine Lust, selbst auszuwählen? Dann ist der Robo-Advisor-Vergleich der passende Einstieg.

Für reine ETF-Sparer ist ein Neobroker meist die günstigste Wahl. Wer lieber Girokonto, Tagesgeld und Depot bei einer Bank bündelt, fährt mit einer Direktbank gut. Filialbanken lohnen sich fürs ETF-Sparen in der Regel nicht – die Gebühren sind zu hoch.

Wie sicher ist mein Geld beim Broker?

Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen: Sie werden getrennt vom Vermögen des Brokers verwahrt und gehören rechtlich dir. Geht der Anbieter pleite, überträgst du dein Depot einfach zu einem anderen. Nicht investiertes Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt.

Depot eröffnet – und jetzt?

Nach der Eröffnung richtest du am besten direkt deinen ersten Sparplan ein. Die Anleitung dazu: ETF-Sparplan in 5 Schritten. Welcher ETF dafür infrage kommt, steht im Ratgeber ETF für Einsteiger.

Häufige Fragen

Kann ich mehrere Depots gleichzeitig haben?

Ja, beliebig viele – das ist völlig üblich, etwa ein Depot für den Sparplan und eines für Einzelkäufe. Denk nur daran, deinen Freistellungsauftrag sinnvoll auf die Anbieter zu verteilen.

Was kostet ein Depotwechsel?

Nichts: Banken in Deutschland müssen Wertpapiere kostenlos zum neuen Anbieter übertragen. Der Umzug dauert meist ein bis zwei Wochen, deine Anteile bleiben dabei durchgehend investiert.

Was passiert mit meinen ETFs, wenn der Broker pleitegeht?

Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und werden getrennt vom Vermögen des Brokers verwahrt – sie gehören weiterhin dir und werden einfach auf ein anderes Depot übertragen.

Depot da, Sparplan fehlt?

In 5 Schritten zum automatischen Vermögensaufbau.

Sparplan einrichten